Seit 150 Jahren gelten Galápagos-Riesenschildkröten auf der Insel Floreana als ausgestorben. Ein Forscherteam und eine Gruppe von Tierschützern haben kürzlich 158 Schildkröten auf der Insel im Galápagos Archipel in die Freiheit entlassen. Insgesamt sollen es 700 Exemplare werden. Ziel ist es, dass die Tiere die Insel wieder besiedeln. Diese sogenannten Hybridschildkröten wurden auch aus dem Genmaterial der längst ausgestorbenen Schildkrötenart Chelonoidis niger niger gezüchtet, die ursprünglich auf der Insel Floreana beheimatet war. Den Bericht im Spiegel finden Sie hier.
Um die Bewegungen der Tiere zu beobachten und zu analysieren, werden Sender und Antennen genutzt, die mit Hilfe von Kabelverarbeitungsmaschinen der Zoller + Fröhlich GmbH produziert wurden. Der Einsatz dieser Tracking-Technologie ermöglicht es darüber hinaus, die Tiere zu schützen und wertvolle Lebensräume zu bewahren.
Ein besonderer Dank gilt den Forschern und Tierschützern vor Ort sowie Herrn Dr. Franz Freyberger von der TU München, der mit seinem Team das Projekt entscheidend vorangetrieben hat.
Foto: Dolores Ochoa / AP


